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Die Motorräder

Wie ihr bereits in der Teamvorstellung gelesen habt fahren wir derzeit in zwei Klassen.

Das ist die Klasse Vintage in der wir dieses Jahr mit zwei Motorrädern starten.

Da unsere Motorräder von uns Namen bekommen haben, hier also die Vintage Motorräder

Das ist Chantal

 

 

Und das unsere Antje

 

Beide Motorräder haben als Basis eine CB900F.

 

Antje kam im letzen Jahr kurz vor den beiden CSBK Läufen in Oschersleben zu uns.

Wir hatten leider nicht sehr viel zeit um sie auf Herz und Nieren zu prüfen und auch die Vorbereitungszeit lies sehr zu wünschen übrig. Ein paar veränderungen mußten wir allerdings doch vornehmen auch wenn die Zeit sehr knapp war.

Die originale Schwinge wurde gegen eine Kastenschwinge mit Unterzügen von Krüger und Junginger getauscht. Die heute verbauten Felgen stammen aus einer CB1100F mit Bridgestonebereifung.

Das Fahrwerk wurde hinten auf Federelemente der Marke Koni umgebaut. In den Achtzigern war das, das beste was man bekommen konnt. Die Gabel wurde abgedichtet und neu gelagert.

Zum Schluss wurde eine Leistungssteigernde Auspuffanlage von Schüle verbaut.

 

Leider hat der Motor in Oschersleben im Warm Up seine Arbeit eingestellt. Wie sich später herausstellte ein Pleullagerschaden. Nach den Instandsetzungsarbeiten durch die Fa. Zweiradtechnik Maurer lief der Motor wieder einwandfrei.

In diesem Jahr bekam Antje dann noch einen Mikuni Flachschiebervergaser verpasst.

Sebastian Eppner der Eigner und Fahrer von Antje wird wahrscheinlich zum nächsten Meisterschaftlauf in Hockenheim auf eine Martin Bol d’or (Áurelie) wechseln. Das allerdings hängt von dem Verlauf der Vorbereitungsmaßnahmen ab.

 

 

 

 

Hier nun ein paar Bilder von Antje in Action

 

Nach dem Besuch beim letzten Rennen der Classicsuperbike Masters des Jahres 2009 war für unseren Heiko klar das auch er Rennen fahren will.

Dazu wurde die CB900, die er schon im Keller stehen hatte, auserkoren um zukünftig als Rennmotorrad ihren Dienst zu versehen.

Die montierte Vollverkleidung viel dem Reglement zum Opfer und machte Platz für Startnummerntafel und Superbikelenker. Die Seriengabel wurde gegen eine modifizierte VFR750F Gabel samt Brücken getauscht. Suzuki Katana Schwinge und Konistoßdämpfer wurden verbaut um dem Fahrwerk etwas auf die Sprünge zu helfen. Die Bremsanlage einer VF1000F sorgt nun für stattliche Verzögerung. Zur Entsorgung der Abgase und zur Leistungssteigerung wurde eine Sebring Auspuffanlage angepasst und verbaut. Ein Satz teure PVM- Leichtmetallfelgen in leuchtendem Gold sowie eine nigelnagelneue Lackierung runden das Bild ab.

Nicht zu vergessen, der Motor mußte aufgrund von mechanischen Geräuschen geöffnet werden.

Defekte Führungsschienen wurden ausgetauscht. Die Ansaugkanäle wurden optimiert und Motor und Vergaser neu abgestimmt.

Von nun an sollte diese Bol d’or den Namen Chantal tragen.

 

Hier nun das Ergebnis:

 

 

 

Nach dem wir uns nun die Motorräder der Vintage Klasse betrachtet haben kommen wir nun zu „Lolita“ und der Klasse NOLIMIT. Wie der Name schon sagt darf hier im Rahmen eines sehr freizügigen Reglements gebaut werden. Was letztlich auch den Ausschlag gab überhaupt mit der Rennerei zu beginnen.

Lolita war das erste Motorrad das von der MIG-Racing und seinem Fahrer Frank Maurer gebaut und eingesetzt wurde.

Bei diesem Motorrad handelt es sich in den Grundzügen ebenfalls um eine CB900. Allerdings sind von den ehemals 260 Kilogramm Gesamtgewicht nur 190 Kilogramm übriggeblieben.

Um ein solches Gewicht zu realisieren bedarf es grundlegender Eingriffe. Als erstes wurde der Rahmen von allen überflüssigen Haltern und Ösen befreit. Die alte Schwinge mit Stereodämpfern wurde gegen eine moderne Suzuki GSXR1000 Schwinge aus dem Jahr 2004 ersetzt. Dazu war es nötig die Aufnahmen für das Zentralfederbein im Rahmen anzupassen und zu verschweißen. Dasselbe Schicksal ereilte die Vorderadgabel, sie wurde gegen ein 1989 Modell einer GSX1100R ausgetauscht. Die derzeitige Bremsanlage stammt aus einer Suzuki GSXR750 aus 2003. Das komplette Fahrwerk wurde auf 17 Zoll Felgen umgestellt und rollt nun auf Rennreifen der Marke Conti Race Attack. Die sicherlich gravierendste Änderung betraf der Motor. Der Original 95 PS starke Vierzylindermotor mit 900ccm von Honda wurde getauscht. An seiner Stelle fand ein Suzukiaggregat, mit 1127cmm Hubraum und Öl-Luftkühlung aus einer GSXR1100, platz im überarbeiteten Rahmen. Dieser Motor und der dazu angefertigte Spezialauspuff (gefertigt von unserem Schweißfachmann Sebastian „Sebata“ Maurer) sollten unsere Lolita auf ca. 145PS bringen. 50PS mehr als in der originalen Version. Insgesamt wurden bis jetzt in zwei Jahren ca. 950 Arbeitsstunden investiert.

 

 

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