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Schleiz 24 u. 25. April 2010  /  Bremerhaven 23. u. 24. Mai 2010

MIG-Racing Team Hallenberg ….neue Saison hat begonnen

Die neue Rennsaison in der Classic Superbike Masters läuft bereits auf Hochtouren. Das Motorrad Rennteam MIG-Racing aus Hallenberg bestreitet auch dieses Jahr wieder alle Rennen dieser hoch spannenden Rennserie. Gestartet wird in zwei Klassen. In der Seriennahen Klasse “ Vintage“ mit Heiko Heinrich und Sebastian Eppner. Frank Maurer fährt in der Klasse „No Limit“.

Die beiden ersten Rennläufe fanden auf der ältesten Naturrennstrecke Deutschlands in Schleiz statt.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten die im Winter vorbereiteten Maschinen erstmals wieder Rennluft schnuppern. Für die Fahrer hieß es sich wieder mit einer neuen Rennstrecke vertraut zu machen. Trotz eines Sturzes, von Rennstreckenneuling Heinrich im Training, konnten Fahrer und Motorrad am nächsten Tag die Rennen bestreiten. Ebenfalls vom Defektteufel geplagt wurde Frank Maurer der am Vorstart zum zweiten lauf einen losen Bugspoiler bemerkte. Der Spoiler wurde entfernt und mit etwas  Rückstand konnte er sich noch auf einen siebten Platz retten. Alles in allem ein vielversprechender Saisonauftakt.

 

Rennen drei und vier fanden zu Pfingsten im Norden Deutschlands in Bremerhaven statt. Bei der 53. Ausgabe des Fischereihafenrennens sollte es wieder um Ruhm und Ehre gehen. Vor der gewaltigen Kulisse von über 20.000 Zuschauern gingen die Fahrer des MIG-Racing Teams auf den Straßenkurs. Für Eppner und Heinrich lief alles rund so dass sie sich in der Gesamtwertung weit nach vorne fahren konnten.

Maurer haderte einmal mehr mit der Technik, wie sich später herausstellte war der Zylinderkopf gerissen, an eine Rennteilnahme war also nicht zu denken.

 Für das gesamte Rennteam, das mit neuem großem Zelt und fast zwanzig Mann und Frau stark angereist war, ist heute schon sicher das man sich zu Pfingsten im neuen Jahr wieder in Bremerhaven trifft.

Alles aufgebaut.....
Sebastian schräg...
Heiko schräg.....
Fahrerlager bei MIG Racing
Noch ist die Hoffnung da...
Heiko hats wieder eilig
Heiko ganz schräg....
Bei uns ist es schön....
Jetzt ist der Kaffee ganz auf...
Es laufen nur noch drei...das ende für diesmal
Fahrgemeinschaft
Die drei vom Rennteam

Hockenheim 09 u. 10 Juli 2010

 

Hockenheim…..oder zurück aus der Hölle

Am 09 und 10 Juli traf sich die Renngemeinde der CSBK Masters Series im Badischen Hockenheim.

Für einige MIG-Racing Mitglieder ein ehrwürdiges Erlebnis. Haben hier doch wirklich große Schlachten im Motorradsport stattgefunden. Wer erinnert sich nicht als anno 1989 ein gewisser Kevin Schwanz, noch mit einer 500er Zweitaktrakete, eingangs Motodrom mit stehenden Rädern eiskalt außen an Wayne Rainey vorbei ging. Ein Überholmanöver das bis dahin niemand für möglich gehalten hätte. Der bloße Gedanke erzeugt heute noch bei vielen eine Gänsehaut. Als das Team im Fahrerlager des Motodrom eintraf war es schon fast neun Uhr abends und die Temperaturen recht angenehm. Schnell wurde ein geeigneter Platz gesucht und das Mannschafts- und Werkstattzelt aufgebaut. Bei immerhin 8m x 4m gehört da schon ein wenig Übung und Teamgeist zu. Die Nacht war ruhig wenn auch sehr warm und man konnte schon ahnen was da am nächsten Tag auf unsere drei Rennfahrer zu kam. Rückblickend muss man ganz klar sagen, es war schlimmer!

Am nächsten Morgen wurden die Motorräder für die Technische Abnahme vorbereitet und bei der Rennleitung vorgestellt. Erstmals führte Sebastian Eppner seine Aurelie aus. Ein Motorrad mit einem speziellen Rahmen der Firma „Martin“. Als Triebwerk kommt hier ein Hondamotor zum Einsatz der von der Firma Eckert Anfang der Achtziger speziell für die Langstrecke aufgebaut wurde. Alles in allem ein Traummotorrad. Sie sollte hier nur kurz getestet werden um Aufschluss zu geben welche Arbeiten noch zu erledigen waren. Die gute Lolita, der Eigenbau von Frank Maurer, stand das erstemal am Rennplatz mit einem neuen Flachschiebervergaser. Wie sich später rausstellte die beste Investition des Jahres. Heiko Heinrich hatte seine Chantal nur geringfügig verändert und hoffte nun ohne Probleme durch die Trainings und die Rennen zu kommen.

Als es am morgen zum ersten Training ging zeigte das Thermometer bereits 29° Celsius im Schatten.

Die Trainings liefen für alle drei ohne große Vorkommnisse durch. Aurelie wurde nach dem ersten Training wieder zurück in die Box geschoben. Die Übersetzung für den mehr als potenten Motor war deutlich zu kurz gewählt. Eine doch recht hohe Öltemperatur deutete auf einen zu kleinen Ölkühler hin. Bis zum nächsten Rennen vom 13 bis 15 August in Oschersleben werden diese Kinderkrankheiten sicherlich aussortiert sein.

Die Temperaturen sind den Tag über im Schatten bis auf 38° Celsius gestiegen. Der Haken an der Geschichte…es gab dort keinen Schatten. Das Große Zelt schützte sicherlich vor der direkten Sonneneinstrahlung aber auch das brachte kaum Linderung.

Am Renntag zogen alle Fahrer des MIG-Racing Teams nasse T-Shirts unter ihre Lederkombis um wenigstens für zwei bis drei Runden eine leichte Abkühlung zu erleben.

Der Start des ersten Rennens verlief wie aus dem Bilderbuch. Das Feld sortierte sich relativ schnell und jeder bezog seine Plätze. Nun ging es darum sich so schnell als möglich soweit wie möglich nach vorne zu arbeiten. In der Vintageklasse gelang das Sebastian Eppner innerhalb des Motodroms recht gut. Das Problem waren die Geraden, hier reichte oft die Leistung von Antje nicht aus. Das wird sich mit Aurelie ab Oschersleben sicherlich ändern!

Heiko Heinrich und Heinz Teiken (CBX Treiber und guter Freund des MIG-Racing Teams) bekämpften sich während des ganzen Rennens erbarmungslos. Heinrich mußte sich der Mehrleistung der CBX am Ende geschlagen geben. Frank Maurer würgte sein Motorrad am Start fast ab und verlor so drei Plätze. In mühevoller Kleinarbeit konnte er sich aber das verlorene Terrain zurückerobern und so wichtige Punkte mit nach Hause nehmen.

 

Der zweite Lauf gestaltete sich ähnlich wie der erste, hoch spannend und durchsetzt von Zweikämpfen unserer drei Rennfahrer. Eppner gelang es sich am Ende gegen Andreas Thode und seine pfeilschnelle Kawasaki Z1 durchzusetzen. Heinrich mußte, trotz beherzt gefahrener Attacken im Motodrom, sich abermals der Power der CBX von Heinz Teiken geschlagen geben. Für Frank Maurer lief der zweite Lauf deutlich besser. Start geglückt. Einige Plätze gut gemacht. In den letzten drei Runden kämpfte er Rad an Rad mit einer FZ998. Überholte. Konnte sich etwas absetzen, wurde dann aber im Motodrom von einem Überrundeten aufgehalten. Die FZ bremste sich vorbei und auf den 300 Metern bis zum Zielstrich gab es keine Überholmöglichkeit mehr.

Am Ende aber Strahlten unsere Helden um die Wette. Sind doch gerade diese Zweikämpfe das Salz in der Suppe und der Grund warum man diesen Sport betreibt.

Nachdem sich alle von dieser Hitzeschlacht erholt hatten und die Flüssigkeitsreserven aufgefüllt waren,

bereitete man sich auf eine After Race Party vor. Bis spät in die Nacht wurde mit befreundeten Teams und Fahrern gefeiert.

 

Die exakte Punkteverteilung und die Platzierungen geben wir bekannt sobald das offizielle Endresultat bekannt gegeben wird.

27° Celsius um 7.30 Uhr...ein schöner Tag
Überleben ist nur im Schatten möglich
Vor der ersten Ausfahrt mit Aurelie
Aurelie
Einführungsrunde
Startaufstellung
Heiko im Infight mit Heinz
..immer geradeaus
da muß auch der Heiko lang
Endlich abend und kühl...

 

 

24. und 25. Juli 2010 Oschersleben

Only No Limit

Nach der Hitzeschlacht in Hockenheim meinte es das Wetter in Oschersleben gut mit uns.

Statt heiß war es nämlich tierisch Windig. Wir mussten unser großes Zelt sogar mit Spanngurten verzurren da der Wind immer wieder versucht es umzureißen.

Auf dieser Veranstaltung hieß es Only No Limiter. Die Jungs aus den anderen Klassen mussten zuhause bleiben. Grund dafür war das die No Limiter von der Veranstaltung auf der Speedweek im August in Oschersleben ausgeschlossen wurden. Dazu aber mehr im nächsten Bericht.

Nach den beiden Trainingsläufen war schnell abzusehen wie das Rennen sich gestalten würde.

Frank Maurer bewegte sich auf den Plätzen fünf und sechs. Womit er wenig glücklich war.

Der verwendete Hinterreifen erwies sich beim rausfahren auf die Start- und Zielgerade als problematisch. Beim Gasanlegen zauberte der Reifen regelmäßig schwarze Striche auf den Asphalt.

Die so gefahrenen Sideways sahen sicher spektakulär aus trieben unserem Fahrer aber regelmäßig den Schweiß auf die Stirn. Ganz abgesehen davon das ihm am Ende der langen Start- und Zielgerade immer etwas an Geschwindigkeit zu seinen Kontrahenten fehlte.

Zum ersten Rennen war es recht kühl und windig. Von Startplatz fünf aus ging Frank Maurer und seine Lolita in das Rennen. In einem spannungsgeladenen Rennen zwischen Andreas Trottenberg, Michael Grobelny und Frank Maurer ging es um die fünfte Position. Nach unzähligen Positionswechseln und spannenden Rad an Rad kämpfen musste sich Frank geschlagen geben.

Zu dem Reifenproblem am Hinterrad gesellte sich nun auch noch ein nachlassender Vorderreifen.

Besonders in dem schnellen Triple nach der Hasseröderkurve, ein extrem schnelles Stück mit leichten Bodenwellen, drohte das Vorderrad immer wieder auszubrechen.

So waren nur Zeiten um 1,49min. zu realisieren und der erreichte siebte Platz ein halbwegs versöhnliches Ergebnis.

 

Für den zweiten Lauf am Sonntag wurde vorne ein neuer Slick montiert.

Sowie der hintere Reifen mit etwas weniger Luftdruck versehen. So gerüstet und mit halbwegs guten Zeiten aus dem Warm Up ging unser Fahrer mit einem guten Gefühl in das Rennen.

Der Start gelang sehr gut. Um Haaresbreite hätte es für die vierte Position in der ersten Kurve gereicht. Wieder waren es Trottenberg und Grobelny die Frank im Nacken hingen. Bis zur Mitte des Rennens konnte er die fünfte Position behaupten. Nach einem kleinen Fehler beim Raus beschleunigen (das Motorrad stand komplett quer)auf Start- und Ziel musste Frank die FZ von Trottenberg ziehen lassen. Grobelny war dieses mal kein Problem und so konnte sich Frank den sechsten Platz im Ziel sichern. Dank der neuen Reifen waren nun auch Zeiten um 1,47min. möglich gewesen.

Für das nächste Jahr müssen aber Zeiten um 1,45 min. tief möglich sein, haderte Maurer am Ende ein wenig mit sich selbst.

Absage Allendorfer Stadtringrennen

 

 

 

Absage des 1. Internationalen Allendorfer Stadtringrennens.

Der Veranstalter, Hinni Hinck, des Rennens in Allendorf hat aus finanziellen Gründen das Rennen abgesagt.

Das gesamte MIG-Racing Team bedauert diese Entscheidung zutiefst.

Die Entscheidung des Veranstalters können wir allerdings vollkommen nachvollziehen.

Bei einem von ihm veranstalteten Rennen in Halle/Salle sind aufgrund des sehr heißen Wetters einfach zu wenige Zuschauer erschienen. Unterm Strich verzeichnet der Veranstalter einen Verlust von 90.000 Euro.

Wir alle hoffen daß es im nächsten Jahr doch noch zu dieser phantastischen Veranstaltung kommen wird.

Hinni, wir drücken dir und uns die Daumen

 

Die Jungs und Mädels des MIG Racing Teams

 

Allendorf Revival Event

Da das Rennen nun in Allendorf ausfällt haben wir eine nachfolge Veranstaltung geplant.

Am 30.07- 01.08. findet auf dem Gelände des Landgasthauses "Zum wilden Zimmermann" das Allendorf Revival Event statt.

Eingeladen sind alle enttäuschten Rennsportbegeisterte.

Unser Rennsportbegeisterter Wirt hat das möglich gemacht und bietet dazu auch ein sehr Kostengünstiges Wochenendpaket an.

 

Kosten wird das Wochenende von Freitag nachmittag bis Sonntags nach dem Frühstück 90€ all in,

also das komplette WE mit Getränken, Frühstück und Zeltmöglichkeiten mit Strom!


Wer erst Samstags kommen möchte darf für 70€ mitspielen. 


Campen mit Wohnwagen geht natürlich auch.

Bitte vorher aber um eine kleine Mail zur besseren planung.
Nähere Informationen zum Veranstaltungsort erfahrt ihr unter http://www.zwz.de

Für Samstags sind wir am planen ob sich Honda Dax und Monkey Cup realisieren lässt, es wird aber bestimmt nicht langweilig.

Wer also lust hat (und Zeit ) ein paar kühle frisch gezapfte köstlichkeiten bei Musik und guter Laune zu sich zu nehmen ist daher ein gern gesehen Gast bei uns in Hallenberg, das sich ca. 15km von Allendorf befindet.


Wir hoffen das der ein oder andere Intresse hat, da diejenigen die schon genannt haben, müssten schließlich an dem WE Zeit haben. :grin: